DMEXCO 2019 – Key Takeaways

18 September Von IAS Insider

1.000 Aussteller aus 40 Ländern, mehr als 600 Speaker und rund 40.000 nationale und internationale Besucher trafen sich auf der diesjährigen DMEXCO in Köln. In diesem Jahr stand die Messe unter dem Motto „Trust in you” ‒ eine Aufforderung mit viel Interpretationsspielraum. Wir von IAS möchten dem Motto noch einen Zusatz geben. “Trust in you and your data”. Kein einfaches Unterfangen, wenn man an manchen Datenskandal des letzten Jahres zurückdenkt. IAS arbeitet deshalb rund um die Uhr daran, das Vertrauen in gemessene Daten auf der Buy- und Sellside zu stärken. Indem wir Transparenz zwischen allen Marktteilnehmern der digitalen Industrie fördern, wollen wir sichtbare, betrugsfreie und markensichere Impressions erzielen.

Welche zentralen Takeaways und Themen es sonst noch auf der DMEXCO gab, können Sie hier nachlesen:

Künstliche Intelligenz: eines der zentralen Themen der DMEXCO 2019 

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen brachte auf der DMEXCO die meisten Menschen zusammen. Vor allem Agenturen, Marken, Verlage und Technologieplattformen sind sich einig, dass die Technologien einen Paradigmenwechsel für die digitale Werbung darstellen. Gleichzeitig zeigte sich aber auch: Noch längst nicht allen ist klar, welchen konkreten Mehrwert KI und maschinelles Lernen für den Geschäftserfolg bieten. KI bleibt somit ein spannendes Thema, das in den kommenden Jahren weiter an Relevanz gewinnen wird.

Erfahren Sie mehr darüber, wie IAS Künstliche Intelligenz für die Optimierungen seiner Produkte nutzt:

Machine Learning im Digital Marketing

Programmatic Advertising hat einen hohen Stellenwert

Eine im Vorfeld der DMEXCO durchgeführte Umfrage zeigt: Das Thema Programmatic gewinnt auf internationaler Ebene immer mehr an Relevanz. Diesen Trend bestätigt auch unser aktueller Media Quality Report H1 2019. Deutlich wird etwa, dass immer mehr Werbeplatzierungen programmatisch ausgewiesen werden. Deutlich wird jedoch auch, dass die Industrie hier noch Aufklärung leisten muss.

Vor allem in den Bereichen Brand Safety und Brand Suitability liegen noch keine einheitlichen Standards vor. Viele Werbetreibende befürchten daher, dass ihr Markenimage durch programmatisch eingekaufte Werbeplatzierungen Schaden nehmen könnte. Die Angst geht teilweise sogar so weit, dass einige Werbetreibende ihre Werbeanzeigen nicht mehr neben News bzw. klassischer Berichterstattung platzieren möchten. So fällt es Publishern teilweise schwer, ihr Inventar zu vermarkten. Zu diesem Schluss kommt jüngst auch ein Artikel des Wall Street Journal: In den USA etwa setzen viele Unternehmen politische Begriffe wie zum Beispiel „Trump” auf ihre Exclusion-List. Publisher haben so mitunter Schwierigkeiten, Werbeanzeigen von Unternehmen auf ihren Seiten zu platzieren. Hier müssen Lösungen gefunden und die Kommunikation zwischen Marken und Publishern verbessert werden.

Brand Suitability – Die Branche braucht neue Standards

Das Thema Brand Suitability hat nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Werbebranche. Advertiser möchten sicherstellen, dass ihre Werbung nicht nur gesehen wird und frei von Werbebetrug ist. Sie soll auch in einem für sie sicheren und passenden Werbeumfeld erscheinen. Wie dieses Umfeld aussieht, ist in höchstem Maße markenindividuell. Ein Anbieter von alkoholischen Getränken hat beispielsweise andere Vorgaben als ein traditionelles Familienunternehmen.

Eine besondere Herausforderung sind soziale Netzwerke. Der Grund: Sie zeichnen sich vor allem durch User Generated Content aus, der wesentlich schlechter zu kontrollieren ist. Aus unserer Sicht ist es umso wichtiger, dass Werbetreibende sich in diesem Bereich weiterbilden und ihre Möglichkeiten ausloten, ihre Werbung brandsafe in sozialen Netzwerken auszuspielen. Content zu blocken, der gegen Werberichtlinien oder gar gegen Gesetze verstößt, ist nur der Anfang. Vielmehr geht es bei der Werbeausspielung in sozialen Netzwerken darum, granulare Kontrolle über die markenimmanenten Risikolevel auszuüben und eigene Social Media-Kampagnen in geeigneten Werbeumfeldern auszuspielen.