Viewability: Das Glossar

08 Dezember Von IAS Insider

Viewability ist, wenn eine digitale Werbeanzeige von einem menschlichen User gesehen wird. Um als sichtbar zu gelten, muss eine Anzeige den von der Branche festgelegten Mindestanforderungen (Standard des MRC) entsprechen und illegaler Bot-Verkehr sowie andere Formen von Anzeigenbetrug sollten nicht in die Anzahl der sichtbaren Impressionen einbezogen werden. Die Viewability beschreibt nicht, wie effektiv eine Anzeige war oder ob sie von individuellen Zielgruppen gesehen wurde. Definitionen im Zusammenhang mit Viewability von digitalen Anzeigen finden sie hier.

Ad stacking
Platzieren mehrerer Anzeigen übereinander in einer einzigen Platzierung, wobei nur die Top-Anzeige sichtbar ist.

Above the fold (ATF)
Ads, welche auf einer Webseite platziert werden, wo sie sofort für den User sichtbar sind. Es ist kein Weiterscrollen erforderlich.

Ad exposure time
Die Zeit, in der eine Ad angezeigt wurde / sichtbar wird.

Below the fold (BTF)
Anzeigen, die weiter unten auf einer Website platziert werden, bei denen der User nach unten scrollen muss, um sie zu sehen.

Click-based metrics
Messung basierend auf der Anzahl der User, die auf digitale Inhalte klicken. Wie beispielsweise Click-through-Raten.

Homepage takeover
Eine Werbekampagne, die alle verfügbaren Werbeflächen und möglicherweise auch speziell dafür entwickelte Placements nutzt, um die Indexseite einer Website zu „übernehmen“. „Übernahme“ ist etwas irreführend, weil es selten jeder Werbeplatz auf einer Seite ist; es ist oft ein Masthead oder Rich Media Creative plus ein oder zwei weitere Formate. Dies wird auch als “Road blocking” bezeichnet.

Iframe
Ein Inline-Frame, welches eine Anzeige innerhalb einer Webseite enthält. Ein Iframe kann friendly oder unfriendly sein (Cross-Domain). Siehe unten.

Friendly Iframe
Ein Iframe, der die gleiche Domain wie die Hauptseite teilt, auf der er gehostet wird.

Cross-Domain Iframe
Ein Iframe, bei dem der Iframe und die übergeordnete Seite eine andere Domäne haben. Dies ist auch bekannt als unfriendly Iframe.

In-App
In der mobilen Werbung bezieht sich In-App auf Anzeigen, die über eine App auf deren mobilen Gerät (Telefon oder Tablet) an einen Verbraucher ausgeliefert werden.

In- Browser
In der mobilen Werbung bezieht sich In-Browser auf Anzeigen, die einem Verbraucher über den mobilen Browser (Chrome, Safari, etc.) und nicht über eine In-App-Umgebung bereitgestellt werden.

In-stream Video Ads
Videoanzeigen, die vor (Pre-Roll), während (Mid-Roll) oder nach (Post-Roll) den Videoinhalt des Publishers wiedergeben.

Interstitial Ad
Vollbild- oder Popup-Anzeigen, die die Schnittstelle ihrer Host-Anwendung oder einer Webseite abdecken. Sie werden typischerweise an Übergangspunkten im Ablauf einer App oder Webseite angezeigt, z.B. zwischen Aktivitäten oder während der Pause zwischen Levels in einem Spiel. Wenn eine App oder Webseite eine Interstitial Ad anzeigt, hat der Verbraucher die Wahl, entweder auf die Anzeige zu tippen und ihr Ziel zu erreichen oder sie zu schließen und zur App oder Webseite zurückzukehren.

Measurability rate / Messrate
Die Rate, mit der ein bestimmter Anbieter Anzeigen auf ihre Viewability hin messen kann.

Messbare Impressions
Impressions, die auf ihre Viewability hin gemessen werden können. Nicht alle gezeigten ausgelieferten Anzeigen können tatsächlich daraufhin verifiziert werden. Denn einige Werbeumfelder können verhindern, dass die Measurement Technologie auf die benötigten Informationen zugreift.

Measurement Tag
Es handelt sich hier um einen Code, welcher der Anzeige hinzugefügt wurde, um Daten an den Messdienstleister zu senden, damit dieser die Viewability bestimmen kann.

Mobile Rich Media Ad Interface Definitions (MRAID)
Eine für jeden zugängliche API, um Rich-Media-Werbung (siehe unten) in mobilen In-App-Umgebungen zu ermöglichen. MRAID ist ein standardisierter Befehlssatz, der für die Arbeit mit HTML5 und JavaScript entwickelt wurde und mit dem Entwickler, die Rich-Media-Anzeigen erstellen, kommunizieren, was diese Ads mit den Anwendungen machen, in die sie eingebunden werden – erweitern, vergrößern, verkleinern, Zugriff auf Gerätefunktionalitäten wie Kalenderereignisse erhalten usw. MRAID ist nur für mobile Rich-Media-Creatives relevant, die in einer In-App-Umgebung ausgeführt werden, nicht für Mobile Web.

Out-stream Video Ads
Eine Videoanzeige, die automatisch wiedergegeben wird, wenn ein User innerhalb von Textinhalten zu ihr navigiert. Es wird als Outstream bezeichnet, da die Anzeige außerhalb von Online-Videoinhalten existiert. Anstatt in einem Standard-Videoplayer zu laufen, können diese hochwertigen Impressions in Standardanzeigenschaltungen, in der Ecke der Seite oder sogar im Inhalt eines schriftlichen Artikels ausgeführt werden. Auch bekannt als In-Read- oder Native-Video.

Placement / Platzierung
Der Ort, an dem eine Anzeige geschaltet wird. Unterschiedliche Anzeigenplatzierungen haben je nach Verbraucheraktivität unterschiedliche Viewability rates bzw. Sichtbarkeitsraten, wie z.B. “above-” oder “below the fault”.

Pre-bid
Pre-bid tritt auf, bevor der Kauf von Werbeträgern stattfindet. In einigen programmatischen Umgebungen ähnelt der Anzeigenkauf einer Auktion, bei der potenzielle Käufer „Gebote“ auf wünschenswerte Werbeinhalte abgeben. Eine Marke oder Agentur möchte vielleicht wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass das Inventar bestimmte Kriterien (z.B. Sichtbarkeit) erfüllt, bevor sie ein Angebot für ein bestimmtes Placement abgibt – also ein Vorabangebot. Pre-bit Viewability ist die bestmögliche Schätzung, dass eine Anzeige sichtbar sein wird, garantiert dies aber nicht.

Rich Media
Eine Ad, die erweiterte Funktionen wie Video, Audio oder andere Elemente enthält, die den Betrachter zur Interaktion mit den Inhalten anregen. Die Anzeige kann sich erweitern, schweben, abziehen, etc.

Video Ad Serving Template (VAST)
Ein Skript, das Videoplayern Informationen zur Schaltung von Anzeigen liefert.

Video Player Ad-Serving Interface Definition (VPAID)
VPAID ist eine Definition, die eine gemeinsame Schnittstelle zwischen Videoplayern und Werbeformaten schafft und ein umfassendes interaktives Werbeerlebnis ermöglicht.

Viewability
Die Tatsache, dass eine Anzeige von einem menschlichen User gesehen wird. Um als „sichtbar“ gelten zu können, muss eine Anzeige den Mindestanforderungen der MRC-Richtlinien entsprechen.

Viewport
Der sichtbare Bereich des Users auf einer Webseite. Sie variiert je nach Gerät.